Nach Jahren des On-Premise-Betriebs haben wir uns für die Cloud entschieden. Nicht wegen des Hypes, sondern aus Notwendigkeit – Kunden wollen Elastizität, Multi-Region-Verfügbarkeit und schnelleres Provisioning. Hier sind unsere ersten Erfahrungen mit AWS.
Warum AWS¶
Das größte Ökosystem, die meisten Services, die meiste Dokumentation. Die meisten unserer Kunden sind auf AWS oder planen eine Migration. Und entscheidend: AWS hat eine Region in Frankfurt – Data Residency für EU-Kunden gelöst.
Was wir unterschätzt haben¶
Networking. VPC-Design ist kritisch und schwer nachträglich zu ändern. CIDR-Planung, Subnet-Strategie, VPN/Direct Connect – das muss von Anfang an richtig sein.
IAM-Komplexität. AWS IAM ist leistungsfähig, aber unglaublich komplex. Policies, Roles, Instance Profiles, Cross-Account Access – die Lernkurve ist steil.
Kosten. Pay-as-you-go klingt großartig, bis die erste Rechnung kommt. Data Transfer, NAT Gateway, CloudWatch Logs – versteckte Kosten summieren sich.
Was uns positiv überrascht hat¶
Managed Services. RDS statt selbstverwaltetes PostgreSQL. ElastiCache statt selbstverwaltetes Redis. Der Betriebsaufwand sank dramatisch. Automatische Backups, Patching, Multi-AZ – alles ohne unser Zutun.
Elastizität. Auto Scaling Groups für EC2, Aurora Serverless für Datenbanken. Skalierung, die On-Premise einfach nicht existierte.
Unsere Cloud-Prinzipien¶
- Infrastructure as Code vom ersten Tag an (Terraform)
- Encryption at Rest und in Transit – immer
- Tagging-Strategie – wer, warum, wie viel kostet es
- Least Privilege IAM – keine Admin-Credentials im Code
- Multi-AZ für alles in der Produktion
Cloud ist eine Reise, kein Ziel¶
Die ersten Schritte in der Cloud sind lehrreich und manchmal schmerzhaft. Aber die Vorteile – Elastizität, Managed Services, globale Reichweite – sind die Investition wert.
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