Unseren letzten physischen Server haben wir 2019 gekauft. Seitdem ist die Strategie klar: Cloud-first. Nicht Cloud-only — aber jedes neue Projekt startet in der Cloud.
Warum Azure¶
Microsoft Azure als unser primärer Cloud-Anbieter: Integration mit dem Microsoft-Ökosystem, Enterprise-Kunden (Banken, Versicherungen) bevorzugen Azure, EU-Rechenzentren für DSGVO, und Hybrid-Fähigkeiten (Azure Arc, Azure Stack). AWS für ML-Workloads (SageMaker).
Migration — pragmatischer Ansatz¶
Lift & Shift zum Start, dann schrittweises Re-Platforming. Wir können das Geschäft nicht sechs Monate lang wegen Refactoring anhalten. Wir ersetzen schrittweise Komponenten durch Cloud-native Alternativen — VM → App Service, SQL Server → Azure SQL.
Cloud ist nicht automatisch günstiger¶
Eine VM, die 24/7 in der Cloud läuft, ist teurer als ein eigener Server. Cloud spart Geld durch Auto-Scaling, Abschalten von Dev/Test außerhalb der Arbeitszeiten, Reserved Instances und Managed Services. Unsere Rechnung überstieg in den ersten Monaten das Budget um 40%. Erst FinOps-Praktiken brachten es unter Kontrolle — mehr dazu beim nächsten Mal.
Cloud-first bedeutet nicht Cloud-only¶
Jedes neue Projekt in der Cloud, bestehende migrieren wir schrittweise. Dogma ist der Feind guter Entscheidungen.
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